Architekturwettbewerb

Wettbewerb um die beste Gestaltung der VHS

Mit dem Entwurf zweier ineinander verschränkter Kuben, einem aus Glas und einem aus Beton, gewann das Düsseldorfer Architekturbüro Miksch + Partner im Juni 2001 den Wettbewerb um die beste Gestaltung der neuen VHS. Die Jury überzeugte vor allem die Transparenz des Gebäudes, die Offenheit signalisiert und die - da die gläserne Wand ungehinderten Einblick in das Foyer, die Aufzüge und Treppenhäuser gewährt - das Leben sichtbar macht, das die VHS an den Burgplatz holen soll.

Es handelt sich bei dem Miksch-Modell um einen streng rechtwinkligen Baukörper, der zwischen das alte Lichtburg-Gebäude und das Burggymnasium geschoben wird, wobei der gläserne Würfel am Boden aufsetzt, während der Betonwürfel den Glaskubus in acht Metern Höhe durchdringt. Sein seitlich vorspringender Boden bildet das Dach der Passage zwischen der Straße I. Dellbrügge und dem Burgplatz. Der Betonwürfel, dessen Oberflächenschliff und Farbigkeit die Muschelkalk-Optik des alten Lichtburg-Gebäudes nachempfinden, scheint über der Zufahrt zu schweben. Diese weiter entwickelte Bauhaus-Architektur verbindet einen hohen Anspruch an Ästhetik mit situations- und funktionsangepasstem Pragmatismus.