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Film: "Die sichere Geburt"

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Der Film "Die sichere Geburt" geht der Frage nach, was zur Sicherheit einer Geburt beiträgt und was sie beeinträchtigt. Die Filmemacherin Carola Hauck zeigt, was geschehen kann, wenn Einfluss auf den natürlichen Geburtsverlauf genommen wird. Wie sind die anatomischen Verhältnisse, wie wirken die Hormone unter der Geburt? Und wozu Hebammen?

In Interviews werden Erlebnisse vor, während und nach der Geburt geschildert. Forscher, Hebammen und Ärzte teilen ihre Erfahrungen mit. Der Dokumentarfilm soll diejenigen ansprechen, die planen, im Krankenhaus ihr Kind zur Welt zu bringen. Er stellt dar, was bei Hausgeburten vorteilhaft verläuft und wie diese Aspekte in den Kreissälen der Kliniken integriert werden können.

Der Film dauert 133 Minuten.

Der Eintritt ist frei.

In Kooperation mit der WIESE e.V. - Selbsthilfeberatungsstelle Essen

Anmeldung:
Per E-Mail bei selbsthife@wiesenetz.de oder telefonisch unter der Rufnummer 0201 207676. Mit Ihrer Anmeldung bitten wir Sie um Ihren Namen, Anschrift und Telefonnummer. Coronabedingt ist ohne Anmeldung ein Einlass leider nicht möglich.

Weitere Infos unter: https://die-sichere-geburt.de/


Stimmen zum Film

"Gratulation und vollen Respekt für diese wundervolle Arbeit! (...) Es war ein sehr berührender und inspirierender Abend. Der Film wird wesentlich mithelfen, die Geburtshilfe in Deutschland zu verbessern, da bin ich mir sicher. Leider vergaß ich in dem Trubel gestern, mich auch noch bei den Frauen zu bedanken, die sich so mutig in diesem Film geöffnet, und sich gezeigt haben für genau diesen Zweck."
Marlene Ottinger, Hebamme aus Grafing

"Ich wünsche mir, dass dieser Film Pflicht wird in der Ausbildung der ärztlichen Geburtshelfer und Hebammen."
Dr. Christoph Atzl, OA Geburtshilfe, LKH Feldkirch, Österreich

"Beim Anschauen des Filmes ist mir eine Aussage des Psychoanalytikers Arno Gruen (2000) sehr präsent vor Augen getreten: Je mehr Wert eine Gesellschaft auf äußere Sicherheit legt, um so höher steigt innerpersönlich das Gefühl von Unsicherheit. Michel Odent spricht davon, wie wichtig es ist, den Neocortex der Gebärenden nicht zu stimulieren, sie in Ruhe und Geborgenheit zu lassen. Leider kann oder wird diese Herangehensweise kaum oder gar nicht praktiziert. Genau das zeigt der Film und welche Folgen daraus entstehen: Nämlich die innere Verunsicherung der werdenden Mütter. Dies wird in unterschiedlichsten Beispielen dargestellt. Trotz dieses prikären Themas finde ich, dass der Film nicht polarisiert. Er macht betroffen und ist trotz der zwei Zeitstunden nicht langatmig. Das Thema Frauenrechte, Würde und Würdeverletzung wird spürbar. Ich hoffe und wünsche Frau Hauck und dem Film, dass er gerade im Wahljahr wachrüttelt, und die Diskussion bei den Politiker/innen hoffentlich darin bestärkt, sich grundsätzlich mehr für eine strukturelle und menschliche Veränderung in der Geburtshilfe zu engagieren."
Paula Diederichs Präsidentin der ISPPM und Leiterin der SchreiBabyAmbulanz Berlin-Mitte

"Ein Stück weit durfte ich miterleben, wie der Film 'Die sichere Geburt' entstanden ist und hätte mir niemals vorstellen können, was da alles dahintersteckt. Enormes Fachwissen, aber auch Einfühlungsvermögen, um die entsprechenden Interviews überhaupt in dieser Tiefe führen zu können, Kreativität und technisches Know How ohne Ende und eine glühende Leidenschaft für das Thema, um die Kraft und Ausdauer aufbringen zu können, ein so großes Projekt mit allen Höhen und Tiefen durchzuziehen. Darüber hinaus hat Carola Hauck auch die gesamte Finanzierung eines Betrages in Höhe eines Einfamilienhauses auf die Beine gestellt.
Der Film zeigt auf, wie wichtig eine natürliche Geburt für einen guten Start in ein gesundes und glückliches Leben ist und wie sich die vielen Manipulationen rund um diesen Vorgang in den Krankenhäusern auf Mutter und Kind auswirken. Darüber hinaus streicht er die Wichtigkeit von Hebammen heraus, die immer weniger werden, weil ihnen die Ausübung ihres Berufes zunehmend erschwert wird. So ist eine optimale Betreuung von Mutter und Kind rund um die Geburt in der gewohnten Umgebung, evtl. auch im Rahmen einer Hausgeburt, oft nicht mehr gewährleistet.
Das Thema des Films geht wirklich alle an und die Informationen die er enthält, müssen aus meiner Sicht unbedingt verbreitet werden."
Alexandra Stross, Autorin


Kursnr. 202.3C010L
Beginn Di., 02.02.2021, 17:00 - 20:00 Uhr
Dauer 1 Termin
Kursort VHS, Raum EE.01
Entgelt 0,00 €
Kursleitung

Zu diesem Kurs sind keine Informationen über Dozenten verfügbar.


Fragen zu Anmeldung, Ermäßigung,
Auskünfte zu freien Kursplätzen
Gabriele Ojstersek
  +49 201 88 43206
  gabriele.ojstersek@vhs.essen.de
Inhaltliche Beratung Nikolaos Georgakis
  +49 201 88 43215
  nikolaos.georgakis@vhs.essen.de

VHS, Raum EE.01


Datum
Uhrzeit
Ort
Datum
02.02.2021
Uhrzeit
17:00 - 20:00 Uhr
Ort
VHS, Raum EE.01

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