Antimuslimischer Rassismus als demokratische Herausforderung. Aktuelle Befunde, gesellschaftliche Zusammenhänge und Handlungsperspektiven vor Ort
Anmeldung möglich
Antimuslimischer Rassismus ist kein Randphänomen. Er zeigt sich in offenen Anfeindungen und Gewalt, aber auch in alltäglichen Zuschreibungen, institutionellen Routinen, medialen Bildern und ungleichen Teilhabechancen. Musliminnen und Muslime sowie Menschen, die als muslimisch wahrgenommen werden, sind häufig mit pauschalen Zuschreibungen konfrontiert, die ihre Zugehörigkeit, ihre Gleichberechtigung und ihre Einbeziehung in gesellschaftliche, soziale und kulturelle Lebensbereiche infrage stellen.
Die aktuellen Befunde des Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitors (NaDiRa) machen deutlich, dass Rassismus nicht nur eine Frage individueller Einstellungen ist. Er wirkt in gesellschaftlichen Strukturen, in öffentlichen Debatten, in Institutionen und in konkreten Alltagserfahrungen. Antimuslimischer Rassismus ist dabei eng mit Fragen von Zugehörigkeit, Vertrauen, Bildung, Verwaltung und demokratischem Zusammenleben verbunden.
Moderation: Nikolaos Georgakis (VHS Essen)
Die Volkshochschule (VHS) Essen und das Kommunale Integrationszentrum Essen laden zu einer Fachveranstaltung ein, die aktuelle Forschungsergebnisse mit Perspektiven aus der Praxis verbindet.
Im Vortrag werden zentrale Befunde des NaDiRa vorgestellt und rassismuskritisch eingeordnet. Im Fokus stehen rassistische Wissensbestände, Diskriminierungserfahrungen von Betroffenen sowie die Folgen für Teilhabe, Gesundheit, institutionelles Vertrauen und demokratische Kultur.
Im Anschluss findet eine moderierte Paneldiskussion mit weiteren Expertinnen und Experten statt. Gemeinsam möchten wir diskutieren, welche Herausforderungen sich für Bildung, Verwaltung und Zivilgesellschaft ergeben und wie rassismuskritische Handlungsperspektiven vor Ort gestärkt werden können.
Auf dem Podium diskutieren:
• Herr Özcan Karadeniz, Leitungsstab Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitor (NaDiRa), Referent für Community Outreach
• Nora Ismail, Vertreterin der Essener Förderung von Migrantenökonomie
• N.N., Vertreter/Vertreterin aus dem Gesundheitsbereich/Bildung
Eine Anmeldung ist bis zum 29.06.2026 erforderlich.
Eine Kooperationsveranstaltung des Kommunalen Integrationszentrums Essen und der VHS Essen
Hinweis:
Die VHS Essen behält sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder antimuslimische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verweigern oder sie von dieser auszuschließen.
| Kursnr. | 261.1A002N |
| Beginn | Mi., 01.07.2026, 16:30 - 19:30 Uhr |
| Dauer | 1 Termin |
| Kursort | VHS, Raum U.01 (Großer Saal) |
| Entgelt | 0,00 € |
| Mitzubringen / Materialien | Hinweis: Die VHS Essen behält sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verweigern oder sie von dieser auszuschließen. |
| Kursleitung |
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| Fragen zu Anmeldung, Ermäßigung, Auskünfte zu freien Kursplätzen |
Annette Volmer +49 201 88 43102 annette.volmer@vhs.essen.de |
| Inhaltliche Beratung | Nikolaos Georgakis +49 201 88 43215 nikolaos.georgakis@vhs.essen.de |
VHS, Raum U.01 (Großer Saal)
Burgplatz 145127 Essen