Vortrag über das Werk von Hannah Arendt – Denken ohne Geländer und die Liebe zur Welt
Anmeldung möglich
Hannah Arendt hat sich nie als Philosophin verstanden. Und doch hat sie mit ihrem Denken das ins Zentrum gestellt, worum es der Philosophie geht: die Liebe zur Welt. Sie wollte sich einmischen, Stellung beziehen und rückte damit ein sehr persönliches Denken an die Stelle dessen, was in der Philosophie häufig unter abstrakten Theorien verschüttet bleibt.
Mit diesem Anliegen ist das Denken Hannah Arendts ein hochaktuelles: Wie lernen wir es, wieder selbst zu denken? Was bedeutet ein solches Denken ohne Geländer für unser Handeln? Wie verändert sich die Welt, wenn ich sie mit meinen eigenen Augen sehe?
Sie wird größer, reicher und vielfältiger – vielleicht auch unverständlicher, aber es lohnt sich, diesen Blick zu wagen, um neue Perspektiven zu entwickeln und mit Hannah Arendt „sich selbst immer wieder ein Anfang zu sein“.
Über die Referentin:
Ina Schmidt (Jahrgang 1973) studierte Angewandte Kulturwissenschaften an der Universität Lüneburg und promovierte am dortigen Institut für Philosophie. 2005 gründete sie denkraeume, eine Initiative zur Vermittlung philosophischer Praxis. Seit 2010 publiziert sie philosophische Sachbücher für Erwachsene und Kinder. Außerdem arbeitet sie als Referentin für verschiedene Bildungseinrichtungen. Ihr jüngstes Buch „Wofür es sich zu denken lohnt. Ein philosophischer Wegweiser für unsichere Zeiten“ erschien 2025 im Rowohlt Verlag.
| Kursnr. | 262.1C006N |
| Beginn | Do., 17.09.2026, 18:30 - 20:00 Uhr |
| Dauer | 1 Termin |
| Kursort | VHS, Raum U.01 (Großer Saal) |
| Entgelt | 0,00 € |
| Kursleitung |
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| Fragen zu Anmeldung, Ermäßigung, Auskünfte zu freien Kursplätzen |
Annette Volmer +49 201 88 43102 annette.volmer@vhs.essen.de |
| Inhaltliche Beratung | Nikolaos Georgakis +49 201 88 43215 nikolaos.georgakis@vhs.essen.de |
VHS, Raum U.01 (Großer Saal)
Burgplatz 145127 Essen