Kursdetails

Die Weltuntergangsmaschine

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Noch Jahre bevor die „Atombombe“ einsatzfähig wurde, dachten einige Physiker schon über eine weitaus schrecklichere Waffe nach. Sie sollte die Energie der Sterne - die Kernfusion - auf die Erde holen, um eine etwa tausendmal größere Zerstörungskraft als die Hiroshima-Bombe zu entfesseln. Im Prinzip ist die Sprengkraft einer „Wasserstoffbombe“ im Gegensatz zur „Atombombe“ unbegrenzt. Schon 1951 wurde die Kernfusion eingesetzt, um die Vernichtungskraft von Atombomben mit „boosted cores“ zu erhöhen. Die „offiziell“ erste thermonukleare Bombe „Mike“, die 1952 eine pazifische Insel verdampfte, war eher eine gigantische physikalische Experimentieranordnung als eine militärisch einsetzbare Waffe. In weiteren furchterregenden Tests wurde das Höllenfeuer der Sterne auf der Erde entfacht. Im Vortrag erfahren Sie unter anderem, wie ein japanisches Fischerboot durch den größten amerikanischen Nukleartest „Castle Bravo“ radioaktiv verseucht wurde und wie dieser Vorfall den ersten „Godzilla“-Film
inspirierte. Wie eine Wasserstoffbombe funktioniert und welche Ideen dazu entwickelt werden mussten, wird ebenfalls allgemeinverständlich erklärt.


Kursnr. 222.3E164B
Beginn Fr., 11.11.2022, 19:00 - 20:30 Uhr
Dauer 1 Termin
Kursort VHS, Raum E.11 (Kleiner Saal)
Entgelt 0,00 €
Kursleitung
Dr. Carsten Busch
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Fragen zu Anmeldung, Ermäßigung,
Auskünfte zu freien Kursplätzen
Gabriele Ojstersek
  +49 201 88 43206
  gabriele.ojstersek@vhs.essen.de
Inhaltliche Beratung Dr. Björn Mastiaux
  +49 201 88 43200
  bjoern.mastiaux@vhs.essen.de
Datum
Uhrzeit
Ort
Datum
11.11.2022
Uhrzeit
19:00 - 20:30 Uhr
Ort
VHS, Raum E.11 (Kleiner Saal)

VHS, Raum E.11 (Kleiner Saal)

Burgplatz 1
45127 Essen
Dr. Carsten Busch
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