Vortrag: Von „Mabuse“ zu „Metropolis“ / Eintritt frei

In der VHS spricht Dr. Torsten Reters am 26. März, 19 Uhr, über Fritz Lang und die faschistische Mentalität der Deutschen (1922–1945).

Fritz Lang war nicht nur ein genialer Regisseur, er war ein hellsichtiger Beobachter seiner Zeit. Seine Werke sind historische Frühwarnsysteme, die uns helfen, die Wurzeln totalitärer Ideen zu verstehen, die schon lange vor 1933 in der Gesellschaft brodelten. Filme wie „Metropolis“ zeigen die Ängste, Spaltungen und die Faszination für starke Führerfiguren der 1920er Jahre. Seine Werke, sorgten nicht nur für großes Aufsehen, sondern trieben seine Auftraggeber auch in die wirtschaftliche Krise. Der Filmkritiker Siegfried Kracauer sah Langs Frühwerke als Zeugnisse der präfaschistischen Mentalität in Deutschland vor Hitlers Machtergreifung. Im Exil in den USA skizzierte Lang im Zweiten Weltkrieg die NS-Terrorherrschaft. Der Vortrag zum 50. Todestag des genialen Regisseurs von Dr. Torsten Reters bietet einen Überblick über Langs Leben, seine zentrale filmische These sowie die Inhalte seiner Werke. Der Eintritt ist frei.

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