Von Volksparks und anderen Gärten / Eintritt frei

Ein Vortrag in der VHS am 16. Juni, um 18 Uhr, beschäftigt sich mit dem öffentlichen Grün in Essen zwischen 1863 und 1929.

Anfänglich lud der noch privat finanzierte Stadtgarten im Essener Südviertel zum Flanieren im Sonntagsstaat ein. Die Anlage eines ersten „Volksparks“ in Altenessen 1897 und die Entstehung des Essener Stadtwaldes ab 1904 sind weitere Beispiele für die Schaffung öffentlicher Grün- und Erholungsräume im Stadt- und Landkreis Essen.

Der Stadtplaner Robert Schmidt, der ab 1904 in Essen neue Wohnviertel plante, strebte hier mit Schmuckanlagen und Binnenparks eine enge Verzahnung von Stadt und Grün an. Die neuen Zentralfriedhöfe ließ er unter Einbeziehung natürlicher Landschaftsräume als Parklandschaften mit Erholungsfunktion gestalten.

Die Anlage des Botanischen Gartens und das Außengelände der Gartenbau-Ausstellung „Gruga“ 1929 machten Essens nachhaltige Grünpolitik international bekannt. Robert Welzel gehört dem Vorstand des Historischen Vereins für Stadt und Stift Essen an. Er publiziert und referiert regelmäßig zur Essener Stadt- und Architekturgeschichte. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung fnden Sie hier .

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