Reden von morgen: Zukunft ohne Angst.
Am 28. Juni, ab 11 Uhr, sucht Isabella Hermann in der VHS nach neuen Perspektiven in Zeiten schlimmer Nachrichten.
Und täglich grüßt der Weltuntergang. Im Fernsehen, im Kino, in den sozialen Medien. Die Apokalypse ist als Dauerschleife ein verlässlicher Begleiter durch unseren Alltag geworden. Die Politikwissenschaftlerin Isabella Hermann stellt eine verblüffende Gegenbewegung vor: Anti-Dystopien, die aus dem Schutt der alten Ordnung etwas Neues entstehen lassen. In ihrem aktuellen Buch „Zukunft ohne Angst. Wie Anti-Dystopien neue Perspektiven eröffnen“ trifft sie einen politischen Kern. Während uns der Katastrophendiskurs in eine Art kollektive Lähmung versetzt, experimentieren Anti-Dystopien mit praktischen Auswegen. Ihre Protagonisten warten nicht auf Rettung von oben. Sie organisieren Nachbarschaften neu, erfinden alternative Wirtschaftsformen, praktizieren radikale Solidarität. Der Eintritt ist frei.
Anmeldung und weitere Informationen finden Sie hier .