Gedenkrundgang Rüttenscheid: NS-Verfolgung und Widerstand in Essen
Am Sonntag, 19. Juli, erinnert ein Rundgang durch das Südviertel und Rüttenscheid an jene, die in Essen verfolgt wurden oder sich dem NS-Terror widersetzten.
Wer heute durch Essens Straßen läuft, passiert Orte, an denen auch dunkle Kapitel der Stadtgeschichte erlebbar werden. Zwischen Cafés und Boutiquen liegen Adressen, an denen das nationalsozialistische Regime Menschen verhaftete, folterte, deportierte. Ein Rundgang durch das Südviertel und Rüttenscheid erinnert an jene, die verfolgt wurden oder sich dem Terror widersetzten. Der Weg beginnt in der Innenstadt und führt über die Rüttenscheider Straße bis zum Polizeipräsidium, dann zurück am Museum Folkwang und dem ehemaligen Saalbau vorbei. An jeder Station verbinden sich Gebäude mit Biografien: Widerstandskämpfer gegen das Hitler-Regime, die hier im Untergrund agierten; jüdische Nachbarn, die deportiert wurden; politisch Verfolgte, die in Gestapokellern verschwanden. Die Topografie des NS-Terrors liegt direkt vor der eigenen Haustür.
Eintritt frei.
Hier geht es zur Anmeldung. Der genaue Startpunkt wird Ihnen mit der Anmeldebestätigung zugeschickt.