Koffer voller Hoffnung – koreanische Bergarbeiter und Krankenschwestern im Ruhrgebiet

Am 3. Juni, 16 Uhr, wird in der VHS die Fotoausstellung zur Migrationsgeschichte eröffnet.

In einer Zeit, in der Migration hitzig diskutiert wird, erzählt „Koffer voller Hoffnung“ eine Geschichte, die im kollektiven Gedächtnis lange keinen Platz hatte: die Geschichte tausender südkoreanischer Bergarbeiter und Krankenschwestern, die seit den 1960er Jahren nach Deutschland kamen. Hier arbeiteten viele der koreanischen Bergarbeiter in den Zechen, während Krankenschwestern in den Kliniken ihren Beitrag zum Gesundheitswesen leisteten. Für viele von ihnen wurde Essen zur neuen Heimat. Die Ausstellung verbindet persönliche Erinnerungen mit historischen Dokumenten, Fotografien und multimedialen Perspektiven. Koffer voller Hoffnung versteht sich als Einladung, Migration in den Lebensgeschichten der Menschen zu begreifen. Kuratiert wird die Ausstellung von Dr. Martin Hyun, Felix Park und Ohyun Kwon – Söhne südkoreanischer Gastarbeiter.

Eröffnet wird die Ausstellung am 3. Juni 2026 um 16 Uhr im Beisein des Oberbürgermeisters der Stadt Essen, Thomas Kufen, sowie der Essener Landtagsabgeordneten Gönül Eğlence. Die Ausstellung ist vom 1. Juni bis 10. Juli 2026 in der VHS zu sehen und steht unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters.

Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen finden Sie hier .

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